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Die letzten Tage vor dem Aufbruch

Langsam wird es ernst. Der Status meiner Reise verändert sich gerade Schritt für Schritt von „Coming Soon“ zu „On the Road“. Es sind nur noch ein paar Tage, bis Thailand und Kambodscha nicht mehr nur Punkte auf einer Karte sind, sondern Orte mit Gerüchen, Geräuschen und vermutlich auch sehr viel Hitze. Der Duffle Bag ist inzwischen vom Dachboden befreit worden. Ein bisschen Staub der letzten Reise hing noch daran, aber das gehört irgendwie dazu. Die Batterien in meinen Apple AirTags sind frisch gewechselt, damit der Rucksack im Zweifel besser weiß, wo er ist, als ich selbst.

Jetzt beginnt die berühmte Disziplin der Reisenden: das große Pack-Dilemma.

  • Was kommt mit?
  • Was bleibt zu Hause?
  • Und vor allem: Brauche ich das wirklich?

Dieses Mal habe ich mir vorgenommen, unter 20 Kilo Gepäck zu bleiben. Ein ambitionierter Plan. Erfahrungsgemäß entwickelt jedes Reisegepäck kurz vor Abflug eine erstaunliche Fähigkeit zur Gewichtszunahme. Kameratechnik, ein paar Kleidungsstücke zu viel und plötzlich fühlt sich der Duffle Bag an, als hätte er heimlich Ziegelsteine gefressen.

Ein kleines bisschen Nervosität kam dann noch von unerwarteter Seite: den Piloten der Lufthansa. Natürlich genau jetzt ein Streik. Timing ist auch eine Kunstform. Momentan sieht es noch gut aus und meine Flüge scheinen nicht betroffen zu sein. Aber wer viel reist, weiß: Flughäfen sind Orte, an denen Gelassenheit ein ziemlich wertvolles Reiseutensil ist.

Der Rest ist Vorfreude.

Bald wieder Straßen, Märkte, Tempel, staubige Wege, Mopeds, Sonnenuntergänge über irgendeinem Fluss und diese Momente, in denen man merkt, dass die Welt größer und gleichzeitig erstaunlich nah ist.

Wenn du Lust hast, ein Stück dieser Reise zu begleiten, bleib einfach dran. Thailand und Kambodscha warten schon. Und wer weiß, vielleicht kreuzen sich unterwegs sogar irgendwo unsere Wege. In dieser Welt ist schließlich fast alles möglich. Nur leichtes Gepäck bleibt vermutlich weiterhin ein Gerücht.

Herzlichen Reisegruß mit viel Fernweh

Dein Michael

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Ein paar ganz praktische Hinweise:

  • Trag dich in die Elefand-Liste des Auswärtigen Amtes ein. Im Ernstfall bekommst du wichtige Informationen direkt vor Ort.

  • Installiere die Apps der Fluggesellschaften. Push-Nachrichten sind manchmal schneller als jede Anzeigetafel.

  • Plane Umstiege großzügiger als früher. Sicherheit ist inzwischen auch eine Frage der Zeitreserve.

Reisen war nie nur Sonnenschein und Sonnenuntergang. Es war immer auch ein Stück Ungewissheit. Vielleicht gehört genau das dazu.


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Frühjahr 2026 – Kambodscha - Tempel & Tuk Tuks

Mit Kartenmaterial und dieser leisen Unruhe im Bauch sitze ich da – und plane Kambodscha.

Dieses Land lässt sich nicht im Vorbeigehen erfassen. Es fordert Zeit. Aufmerksamkeit. Und manchmal auch ein stilles Innehalten. Unser Einstieg beginnt in Phnom Penh – eine Stadt, die nicht um Gefallen buhlt. Laut, widersprüchlich, lebendig. Geschichte liegt hier nicht im Museum, sie steht einfach im Raum. Schwer, manchmal unbequem, aber notwendig. Genau deshalb will ich hier anfangen.

Dann geht es über Land weiter nach Siem Reap. Busfahren als Realitätscheck. Kein Hochglanz, kein Weichzeichner. Dafür Landschaft, Begegnungen und dieses langsame Umschalten auf einen anderen Takt. Und dann: die Tempel. Angkor. Steine, die mehr gesehen haben, als man in Worte fassen kann. Monumental, ja – aber vor allem leise. Wer hier nur für Fotos herkommt, verpasst das Eigentliche.

Je länger wir bleiben, desto klarer wird: Kambodscha erschließt sich nicht durch Haken auf einer Liste. Es passiert, wenn man Pausen zulässt. Wenn man zuhört. Wenn man akzeptiert, dass manche Geschichten nicht leicht sind – aber erzählt werden müssen.

Natürlich schwingen auch die politischen Spannungen im Hintergrund mit. Wir blenden das nicht aus. Wir beobachten, wägen ab, bleiben realistisch. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – haben wir uns bewusst für diese Reise entschieden. Reisen war nie nur Komfortzone. Manchmal ist es Vertrauen. Und manchmal auch Haltung.

Schon jetzt, beim Planen, weiß ich: Das wird keine perfekte Reise.

  • Aber eine ehrliche.

Und genau darauf freue ich mich mehr als auf jedes perfekte Postkartenmotiv.


Frühjahr 2026 – Thailand - Songkran & Roadtrip

Im Frühjahr zieht es mich wieder nach Thailand. Und dieses Mal ganz bewusst abseits der klassischen Postkartenrouten. Der Nordosten ruft. Eine Region, die nicht laut um Aufmerksamkeit buhlt, sondern leise neugierig macht. Tempelanlagen ohne Selfie-Gedränge. Nationalparks, die eher flüstern als schreien. Orte, an denen man nicht durchrennt, sondern bleibt. Ich will sehen, was passiert, wenn man Thailand Zeit gibt – und sich selbst gleich mit.

Danach geht es nach Bangkok. Diese Stadt ist kein Ort, sie ist ein Zustand. Sie umarmt dich, während sie dich gleichzeitig dezent überfordert. Genau hier treffe ich Sabine – und wir lassen uns erst einmal treiben. Zwischen Garküchen, Skytrain, Seitenstraßen und dem Gefühl, dass Bangkok nie schläft, sondern nur kurz blinzelt.

Und dann beginnt der Teil der Reise, auf den ich mich fast kindisch freue: ein Roadtrip.

Von Bangkok über Ayutthaya, weiter nach Chiang Rai und Chiang Mai, später hinunter Richtung Kanchanaburi. Kurven statt Zeitdruck. Pausen, wo sie sich richtig anfühlen. Zufälle, die man nicht planen kann – aber genau deshalb liebt. Am Ende kehren wir wieder nach Bangkok zurück, um dieser Millionenmetropole bewusst noch einmal Raum zu geben. Nicht als Zwischenstopp, sondern als Finale mit Tiefgang. Bevor es laut wird, wird es noch einmal still: Khao Sok Nationalpark. Regenwald, sattes Grün, feuchte Luft und dieses Gefühl, wieder richtig zu atmen. Hier merkt man schnell, wie wenig es braucht, um sich selbst wieder zu hören.

Der Schlusspunkt? Der wird nass. Sehr nass.

Songkran in Phuket. Dieses legendäre Fest, bei dem Wasser zur Weltsprache wird, Hierarchien verdunsten und niemand trocken, aber alle gleich sind. Wer da nicht lacht, hat vermutlich die falsche Kleidung gewählt.

Natürlich schwingen auch die politischen Spannungen in der Region im Hinterkopf mit. Wir beobachten das, bleiben realistisch – und haben uns trotzdem entschieden, diese Reise zu planen und, wenn es verantwortbar ist, auch zu gehen. Reisen war nie nur Komfortzone. Manchmal ist es auch Vertrauen. Und genau das macht diese Thailand-Tour schon jetzt besonders.

Mehr bald.

Mit Sand an den Füßen, Staub auf der Straße und ziemlich viel Vorfreude im Gepäck.

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....


Neuigkeiten aus der Reisewelt (Weltweit):

Reiseblog24 • Fern- & Abenteuerreisen – Top-Meldungen Stand: März 2026

1. Naher Osten: Gesperrte Lufträume sorgen für weltweite Flugstörungen
Wegen der Eskalation zwischen Iran, den USA und Israel sind Teile des Luftraums im Nahen Osten vorübergehend geschlossen. Besonders betroffen sind Drehkreuze wie Dubai und Abu Dhabi: Airlines melden massenhaft Verspätungen, Umleitungen und Flugstreichungen, zeitweise wurden Abflüge komplett gestoppt. Wer eine Route über Golfstaaten gebucht hat, muss aktuell mit längeren Reisezeiten und kurzfristigen Änderungen rechnen.

Quelle: Vax Before Travel – International Travel Plans Disrupted (01.03.2026)

2. Reisewarnungen: Mehrere Staaten stufen Teile des Nahen Ostens auf „Nicht reisen“ hoch
Als Reaktion auf Raketen- und Drohnenangriffe haben unter anderem Australien und andere Länder ihre Reisehinweise für Staaten wie Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Saudi-Arabien, Israel und den Libanon deutlich verschärft. Teilweise gilt die höchste Warnstufe „Do not travel“. Hintergrund sind die volatile Sicherheitslage und das Risiko weiterer Angriffe. Vor Reisen in die Region wird dringend empfohlen, die aktuellen Hinweise der eigenen Regierung zu prüfen.

Quelle: news.com.au – Urgent travel warning for Australians

3. Neue Einreiseregeln: EU-Entry/Exit-System und britische ETA starten 2026
Ab 10. April 2026 führt die EU schrittweise das Entry/Exit-System (EES) ein. Für Reisende aus Drittstaaten werden Ein- und Ausreisen an den Schengen-Außengrenzen biometrisch erfasst und digital gespeichert, klassische Passstempel entfallen. Ziel sind schnellere und besser nachvollziehbare Grenzprozesse. Parallel baut das Vereinigte Königreich sein System der Electronic Travel Authorisation (ETA) aus: Viele visumfreie Besucher müssen vor Anreise online eine Genehmigung beantragen.

Quelle: European Commission – Entry/Exit System (EES), UK Home Office – ETA Factsheet (02/2026)

4. Welttourismus legt weiter zu – starke Nachfrage nach Afrika und Nischenzielen
Laut UN Tourism stiegen die internationalen Ankünfte 2025 weltweit um rund 4 % gegenüber 2024. Für 2026 werden weitere 3–4 % Wachstum erwartet. Besonders dynamisch entwickeln sich Ziele in Afrika sowie Länder wie Bhutan, Guyana oder Südafrika, während Europa mit knapp 800 Millionen Besuchern stärkste Region bleibt. Der Trend geht klar zu Fernreisen mit Schwerpunkt Natur und Kultur abseits der klassischen Massenhotspots.

Quelle: UN Tourism – International tourist arrivals up 4% in 2025, Euronews Travel – Fastest-growing tourism destinations

5. Reisetrends 2026: Slow Travel, regenerative Auszeiten und Mehrgenerationen-Trips
Aktuelle Trendanalysen zeigen: Reisen 2026 wird bewusster und langsamer. Gefragt sind längere Aufenthalte, Bahn- und Zugreisen statt Kurzflüge, Aufenthalte in der Natur, Wellness- und „Glowcations“, bei denen Erholung und Gesundheit im Fokus stehen. Beliebt sind zudem Reisen mit mehreren Generationen, literarische Reisen zu Schauplätzen bekannter Bücher und ganzjährige Auszeiten in alpinen Regionen fernab der klassischen Wintersaison.

Quelle: Euronews Travel – Top 2026 travel trends, Find The Slow – Tourism trends 2026


Hinweis & Haftungsausschluss:
Alle Informationen in diesem Beitrag wurden sorgfältig recherchiert und beziehen sich auf den jeweils angegebenen Stand des Datums. Änderungen bei Einreisebestimmungen, Sicherheitslagen, Flugplänen oder Wetterereignissen können kurzfristig erfolgen. Reiseblog24.net übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Für verbindliche Informationen konsultieren Sie bitte stets die offiziellen Quellen wie das Auswärtige Amt, die Webseiten der jeweiligen Botschaften, Fluggesellschaften oder lokalen Behörden. Jegliche Haftung für Schäden materieller oder ideeller Art, die durch Nutzung oder Nichtnutzung der dargestellten Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.

Neuigkeiten aus der Reisewelt (Weltweit)

Seychellen im europäischen Herbst

Als in Europa langsam die Blätter fielen und der Sommer sich leise verabschiedete, begann auf den Seychellen eine ganz eigene Saison: eine Zeit zwischen tropischer Wärme, ruhigem Tourismus und erstaunlich viel Lebensgefühl. Genau deshalb hatte ich mich entschieden, im September und Oktober auf diese Trauminseln im Indischen Ozean zu reisen – denn wer dem Alltag entfliehen wollte, fand hier nicht nur Sonne, sondern auch Gelassenheit.

Was viele nicht wissen: Diese Monate gehören zur sogenannten Übergangszeit. Es war nicht mehr ganz so windig wie im Juli und August, die See zeigte sich ruhiger, das Wasser glasklar – ein Paradies für Schnorchler, Taucher und alle, die einfach nur treiben wollten. Gleichzeitig war es nicht mehr so heiß wie im Hochsommer, und die große Touristensaison hatte noch nicht begonnen. Klingt gut? Es war es auch.

Die Tage auf den Seychellen fühlten sich an wie ein sanftes Abschalten. Kein Gedränge, kein Lärm, nur das Rauschen des Meeres, das Zirpen der Zikaden und dieses Gefühl, dass die Zeit hier anders tickt – langsamer, freundlicher, weicher. Ich brauchte keine To-do-Liste, keine festen Pläne. Nur meine Kamera, meinen Sohn Robin an meiner Seite und den Wunsch, dem Paradies für eine Weile ganz nah zu sein.

Und genau das war es: ein Stück Paradies, so echt und still, dass es einem fast den Atem nahm – in Momenten zwischen Sonnenaufgang und Lagunenlicht, zwischen Korallengärten und Abenden am Strand, wenn die Welt einfach perfekt schien.


Japan im Frühling, unterwegs im Land der aufgehenden Sonne

Ich bin gerade mittendrin in meinem Frühlingsabenteuer in Japan – und nehme euch auf reiseblog24.net live mit auf diese unvergessliche Reise! 🇯🇵✨

Stellt euch das vor: Ich spaziere unter einem Blütendach aus rosa Kirschblüten, besuche altehrwürdige Tempel, lasse in dampfenden Onsen die Seele baumeln und tauche ein in das energiegeladene Leben von Tokio – genau jetzt, in diesem Moment. Und ihr könnt virtuell dabei sein!

Was euch erwartet:

🌸 Kirschblüten-Highlights – Ich erkunde die schönsten Hanami-Spots und finde versteckte Blütenparadiese abseits der Touristenrouten.

🍣 Kulinarische Entdeckungen – Vom kunstvollen Sushi-Menü bis zu dampfendem Streetfood auf bunten Märkten: Mein Gaumen hat alle Hände voll zu tun.

⛩️ Tradition trifft Moderne – Zwischen Tempeln und Schreinen tauche ich in jahrhundertealte Rituale ein, nur um wenige Schritte weiter die Skyline moderner Wolkenkratzer zu bewundern.

🚅 Reiseplanung & Logistik-Tipps – Wie ich mit dem Shinkansen durchs Land flitze und dabei jede Menge Reisetipps sammele.

🎎 Kulturelle Einblicke – Von höflichen Verbeugungen bis hin zu Teezeremonien – ich lerne täglich Neues über die japanische Kultur.

Warum solltest du jetzt reinschauen?

Weil ich nicht nur von der Reise erzähle, sondern sie mit dir teile: mit persönlichen Momenten, kleinen Pannen, großen Aha-Erlebnissen und Begegnungen, die mein Herz berühren.

Lust bekommen? Dann begleite mich jetzt auf reiseblog24.net und erlebe Japan im Frühling – so echt, als wärst du selbst hier dabei. Vielleicht sehen wir uns ja schon bald unter den Kirschblüten!

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....