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Planänderung mit Nebenwirkungen

Man plant ja so eine Reise gern bis ins letzte Detail durch. Und dann kommt Thailand um die Ecke und sagt: „Nö.“ Genau das ist uns passiert.

Die sogenannte Burning Season im Norden hat unsere Route ziemlich unsanft kassiert. Chiang Mai und Chiang Rai standen eigentlich fest auf dem Plan. Statt Tempelromantik gab’s aber vor allem schlechte Luftwerte und gut gemeinte Warnungen. Also haben wir das getan, was man auf Reisen irgendwann lernt: Plan über Bord werfen, weiterziehen.

Ab Ayutthaya ging’s für uns nicht nach Norden, sondern mitten rein ins, sagen wir mal, „echtere“ Thailand. Sukhothai, Uthai Thani und schließlich Kanchanaburi. Orte, bei denen man schnell merkt: Hier hat niemand auf dich gewartet. Und genau das macht es so gut.

Der Anteil an Europäern ist… nennen wir es überschaubar. Man fällt auf. Nicht unangenehm, eher wie ein falsch einsortiertes Puzzle-Teil. Dafür bekommt man Eindrücke, die nicht geschniegelt und gebügelt sind, sondern einfach passieren. Kleine Begegnungen, überraschende Orte, Momente, die nicht in Reiseführern stehen.

Der Norden ist damit natürlich nicht gestrichen, nur verschoben. Diese Tempelanlagen laufen ja nicht weg, auch wenn die Luft gerade so tut, als würde sie es gerne.

Nach ein paar Tagen hier geht es für uns weiter Richtung Süden. Und ja, es fühlt sich fast absurd an, sich auf „nur“ 31 °C zu freuen. Aber nach Tagen mit bis zu 42 °C in Zentral-Thailand wirkt das plötzlich wie ein Wellnessprogramm.

Manchmal sind es genau diese ungeplanten Umwege, die eine Reise erst wirklich erzählen lassen. Der Rest kommt dann sowieso von allein.

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Reisen war nie nur Sonnenschein und Sonnenuntergang. Es war immer auch ein Stück Ungewissheit und Eigenverantwortung. Vielleicht gehört genau das dazu.

Frühjahr 2026 – Kambodscha - Tempel & Tuk Tuks

Mit Kartenmaterial und dieser leisen Unruhe im Bauch sitze ich da – und plane Kambodscha.

Dieses Land lässt sich nicht im Vorbeigehen erfassen. Es fordert Zeit. Aufmerksamkeit. Und manchmal auch ein stilles Innehalten. Unser Einstieg beginnt in Phnom Penh – eine Stadt, die nicht um Gefallen buhlt. Laut, widersprüchlich, lebendig. Geschichte liegt hier nicht im Museum, sie steht einfach im Raum. Schwer, manchmal unbequem, aber notwendig. Genau deshalb will ich hier anfangen.

Dann geht es über Land weiter nach Siem Reap. Busfahren als Realitätscheck. Kein Hochglanz, kein Weichzeichner. Dafür Landschaft, Begegnungen und dieses langsame Umschalten auf einen anderen Takt. Und dann: die Tempel. Angkor. Steine, die mehr gesehen haben, als man in Worte fassen kann. Monumental, ja – aber vor allem leise. Wer hier nur für Fotos herkommt, verpasst das Eigentliche.

Je länger wir bleiben, desto klarer wird: Kambodscha erschließt sich nicht durch Haken auf einer Liste. Es passiert, wenn man Pausen zulässt. Wenn man zuhört. Wenn man akzeptiert, dass manche Geschichten nicht leicht sind – aber erzählt werden müssen.

Natürlich schwingen auch die politischen Spannungen im Hintergrund mit. Wir blenden das nicht aus. Wir beobachten, wägen ab, bleiben realistisch. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – haben wir uns bewusst für diese Reise entschieden. Reisen war nie nur Komfortzone. Manchmal ist es Vertrauen. Und manchmal auch Haltung.

Schon jetzt, beim Planen, weiß ich: Das wird keine perfekte Reise.

  • Aber eine ehrliche.

Und genau darauf freue ich mich mehr als auf jedes perfekte Postkartenmotiv.


Frühjahr 2026 – Thailand - Songkran & Roadtrip

Im Frühjahr zieht es mich wieder nach Thailand. Und dieses Mal ganz bewusst abseits der klassischen Postkartenrouten. Der Nordosten ruft. Eine Region, die nicht laut um Aufmerksamkeit buhlt, sondern leise neugierig macht. Tempelanlagen ohne Selfie-Gedränge. Nationalparks, die eher flüstern als schreien. Orte, an denen man nicht durchrennt, sondern bleibt. Ich will sehen, was passiert, wenn man Thailand Zeit gibt – und sich selbst gleich mit.

Danach geht es nach Bangkok. Diese Stadt ist kein Ort, sie ist ein Zustand. Sie umarmt dich, während sie dich gleichzeitig dezent überfordert. Genau hier treffe ich Sabine – und wir lassen uns erst einmal treiben. Zwischen Garküchen, Skytrain, Seitenstraßen und dem Gefühl, dass Bangkok nie schläft, sondern nur kurz blinzelt.

Und dann beginnt der Teil der Reise, auf den ich mich fast kindisch freue: ein Roadtrip.

Von Bangkok über Ayutthaya, weiter nach Chiang Rai und Chiang Mai, später hinunter Richtung Kanchanaburi. Kurven statt Zeitdruck. Pausen, wo sie sich richtig anfühlen. Zufälle, die man nicht planen kann – aber genau deshalb liebt. Am Ende kehren wir wieder nach Bangkok zurück, um dieser Millionenmetropole bewusst noch einmal Raum zu geben. Nicht als Zwischenstopp, sondern als Finale mit Tiefgang. Bevor es laut wird, wird es noch einmal still: Khao Sok Nationalpark. Regenwald, sattes Grün, feuchte Luft und dieses Gefühl, wieder richtig zu atmen. Hier merkt man schnell, wie wenig es braucht, um sich selbst wieder zu hören.

Der Schlusspunkt? Der wird nass. Sehr nass.

Songkran in Phuket. Dieses legendäre Fest, bei dem Wasser zur Weltsprache wird, Hierarchien verdunsten und niemand trocken, aber alle gleich sind. Wer da nicht lacht, hat vermutlich die falsche Kleidung gewählt.

Natürlich schwingen auch die politischen Spannungen in der Region im Hinterkopf mit. Wir beobachten das, bleiben realistisch – und haben uns trotzdem entschieden, diese Reise zu planen und, wenn es verantwortbar ist, auch zu gehen. Reisen war nie nur Komfortzone. Manchmal ist es auch Vertrauen. Und genau das macht diese Thailand-Tour schon jetzt besonders.

Mehr bald.

Mit Sand an den Füßen, Staub auf der Straße und ziemlich viel Vorfreude im Gepäck.

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....


Neuigkeiten aus der Reisewelt (Weltweit):

Reiseblog24 • Fern- & Abenteuerreisen – Top-Meldungen Stand: März 2026
1) Nahost-Luftraum: Umleitungen, Ausfälle, höhere Kosten

Der Luftverkehr über/um den Golf bleibt durch kurzfristige Luftraumsperrungen und Sicherheitslagen extrem volatil. Ergebnis: Umleitungen, Verspätungen, teils Flugstreichungen und spürbar höhere Ticket- und Treibstoffkosten. Für Fern- und Abenteuerreisen mit Umstieg in Dubai/Doha/Abu Dhabi heißt das: Flugstatus eng prüfen, Puffer einplanen.
Quelle: Reuters

2) EU Entry/Exit System: Vollbetrieb an Außengrenzen ab 10. April 2026

Das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) wird laut EU-FAQ ab 10.04.2026 vollständig an allen relevanten Außengrenzstellen aktiv. Praktisch: biometrische Erfassung, digitalere Grenzprozesse, potenziell andere Wartezeiten.
Quelle: Europäische Union (Travel to Europe) – EES FAQ

3) ETIAS: Start im letzten Quartal 2026 (noch nicht beantragen)

Die EU bestätigt: ETIAS startet im letzten Quartal 2026. Bis dahin ist für visumfreie Reisende keine Aktion nötig. Für Weltreisen mit EU-Stopover wird das später ein zusätzlicher Schritt vor Abflug.
Quelle: Europäische Union (Travel to Europe) – ETIAS

4) USA: Flugchaos durch Sturmserie + Shutdown-Druck auf Flughäfen

In den USA führten schwere Unwetter plus ein (teilweiser) Government Shutdown zu tausenden Annullierungen/Verspätungen und zusätzlichem Stress an Sicherheitskontrollen. Wer Outdoor- oder Roadtrip-Abenteuer in den USA plant: mehr Puffer am Flughafen, alternative Routen im Kopf behalten. 
Quelle: AP News

5) Reisetrends 2026 in Europa: Qualität vor Quantität, mehr Natur & Nachhaltigkeit

Für 2026 zeichnet sich in Europa ein Trend zu bewussterem Reisen ab: weniger „Hauptsache viel“, mehr Erlebnisse mit Substanz, nachhaltigere Angebote, langsamere Mobilität und tieferes Eintauchen in Regionen. Klingt nach Abenteuerreise, nur mit etwas weniger „ich renn noch schnell alles ab“.
Quelle: EU Transition Pathways (Tourism) – Travel Outlook 2026


Hinweis & Haftungsausschluss:
Alle Informationen in diesem Beitrag wurden sorgfältig recherchiert und beziehen sich auf den jeweils angegebenen Stand des Datums. Änderungen bei Einreisebestimmungen, Sicherheitslagen, Flugplänen oder Wetterereignissen können kurzfristig erfolgen. Reiseblog24.net übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Für verbindliche Informationen konsultieren Sie bitte stets die offiziellen Quellen wie das Auswärtige Amt, die Webseiten der jeweiligen Botschaften, Fluggesellschaften oder lokalen Behörden. Jegliche Haftung für Schäden materieller oder ideeller Art, die durch Nutzung oder Nichtnutzung der dargestellten Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.

Neuigkeiten aus der Reisewelt (Weltweit)

Seychellen im europäischen Herbst

Als in Europa langsam die Blätter fielen und der Sommer sich leise verabschiedete, begann auf den Seychellen eine ganz eigene Saison: eine Zeit zwischen tropischer Wärme, ruhigem Tourismus und erstaunlich viel Lebensgefühl. Genau deshalb hatte ich mich entschieden, im September und Oktober auf diese Trauminseln im Indischen Ozean zu reisen – denn wer dem Alltag entfliehen wollte, fand hier nicht nur Sonne, sondern auch Gelassenheit.

Was viele nicht wissen: Diese Monate gehören zur sogenannten Übergangszeit. Es war nicht mehr ganz so windig wie im Juli und August, die See zeigte sich ruhiger, das Wasser glasklar – ein Paradies für Schnorchler, Taucher und alle, die einfach nur treiben wollten. Gleichzeitig war es nicht mehr so heiß wie im Hochsommer, und die große Touristensaison hatte noch nicht begonnen. Klingt gut? Es war es auch.

Die Tage auf den Seychellen fühlten sich an wie ein sanftes Abschalten. Kein Gedränge, kein Lärm, nur das Rauschen des Meeres, das Zirpen der Zikaden und dieses Gefühl, dass die Zeit hier anders tickt – langsamer, freundlicher, weicher. Ich brauchte keine To-do-Liste, keine festen Pläne. Nur meine Kamera, meinen Sohn Robin an meiner Seite und den Wunsch, dem Paradies für eine Weile ganz nah zu sein.

Und genau das war es: ein Stück Paradies, so echt und still, dass es einem fast den Atem nahm – in Momenten zwischen Sonnenaufgang und Lagunenlicht, zwischen Korallengärten und Abenden am Strand, wenn die Welt einfach perfekt schien.


Japan im Frühling, unterwegs im Land der aufgehenden Sonne

Ich bin gerade mittendrin in meinem Frühlingsabenteuer in Japan – und nehme euch auf reiseblog24.net live mit auf diese unvergessliche Reise! 🇯🇵✨

Stellt euch das vor: Ich spaziere unter einem Blütendach aus rosa Kirschblüten, besuche altehrwürdige Tempel, lasse in dampfenden Onsen die Seele baumeln und tauche ein in das energiegeladene Leben von Tokio – genau jetzt, in diesem Moment. Und ihr könnt virtuell dabei sein!

Was euch erwartet:

🌸 Kirschblüten-Highlights – Ich erkunde die schönsten Hanami-Spots und finde versteckte Blütenparadiese abseits der Touristenrouten.

🍣 Kulinarische Entdeckungen – Vom kunstvollen Sushi-Menü bis zu dampfendem Streetfood auf bunten Märkten: Mein Gaumen hat alle Hände voll zu tun.

⛩️ Tradition trifft Moderne – Zwischen Tempeln und Schreinen tauche ich in jahrhundertealte Rituale ein, nur um wenige Schritte weiter die Skyline moderner Wolkenkratzer zu bewundern.

🚅 Reiseplanung & Logistik-Tipps – Wie ich mit dem Shinkansen durchs Land flitze und dabei jede Menge Reisetipps sammele.

🎎 Kulturelle Einblicke – Von höflichen Verbeugungen bis hin zu Teezeremonien – ich lerne täglich Neues über die japanische Kultur.

Warum solltest du jetzt reinschauen?

Weil ich nicht nur von der Reise erzähle, sondern sie mit dir teile: mit persönlichen Momenten, kleinen Pannen, großen Aha-Erlebnissen und Begegnungen, die mein Herz berühren.

Lust bekommen? Dann begleite mich jetzt auf reiseblog24.net und erlebe Japan im Frühling – so echt, als wärst du selbst hier dabei. Vielleicht sehen wir uns ja schon bald unter den Kirschblüten!

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....