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Alle Informationen in diesem Beitrag wurden sorgfältig recherchiert und beziehen sich auf den jeweils angegebenen Stand des Datums. Änderungen bei Einreisebestimmungen, Sicherheitslagen, Flugplänen oder Wetterereignissen können kurzfristig erfolgen. Reiseblog24.net übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Für verbindliche Informationen konsultieren Sie bitte stets die offiziellen Quellen wie das Auswärtige Amt, die Webseiten der jeweiligen Botschaften, Fluggesellschaften oder lokalen Behörden. Jegliche Haftung für Schäden materieller oder ideeller Art, die durch Nutzung oder Nichtnutzung der dargestellten Informationen entstehen, ist ausgeschlossen.
Die letzten Tage vor dem Aufbruch
Endlich angekommen. Der Flug von München nach Bangkok war so ruhig, dass man fast vergisst, wie weit man eigentlich unterwegs ist. Kaum gelandet, ging es direkt weiter Richtung Nordosten. Kein großes Ankommen, kein „erstmal durchatmen“ – eher dieses typische: Tasche greifen, Schlüssel holen, los.
Die Mietwagenübergabe? Überraschend entspannt. Alles lief reibungslos, fast schon verdächtig gut organisiert. Thailand kann eben auch effizient sein, wenn es will. Und dann stand ich da, linksverkehr, fremde Geräusche, fremde Gerüche – und dieses leise Gefühl von „Jetzt wird’s interessant“.
302 Kilometer bis Phimai. Laut Navi ein überschaubarer Nachmittagstrip. Vier Stunden, bisschen Musik, vielleicht ein Snack zwischendurch. In der Theorie klingt Reisen immer so schön ordentlich. In der Praxis… nun ja.
Die ersten Kilometer liefen tatsächlich genau so. Verkehr okay, Straßen gut, die Sonne stand noch halbwegs freundlich am Himmel. Ich bin gegen 16:30 Uhr losgefahren, alles im grünen Bereich. Gegen 18:00 Uhr wurde es dann dunkel. Nicht dieses gemütliche „Abend wird’s“, sondern eher Licht aus. Thailand kennt da keinen Übergang, das passiert einfach.
Und dann kam der Moment, an dem das Navi offiziell aufgehört hat, hilfreich zu sein.
Mondlose Nacht. Kein Streulicht, keine Orientierung. Und als wäre das noch nicht genug, zog ein tropisches Gewitter auf, das sich offensichtlich dachte: „Den nehmen wir jetzt mal persönlich.“ Regen, der nicht fällt, sondern einfach da ist. Scheibenwischer im Dauerstress, Sicht irgendwo zwischen „mutig geschätzt“ und „viel Glück“.
Die Geschwindigkeit? Eher eine Empfehlung als ein Ziel.
Was tagsüber wie eine entspannte Strecke aussah, wurde plötzlich zu einem kleinen Abenteuer mit erhöhtem Puls. Konzentration auf Anschlag, jede Bewegung bewusst. Und trotzdem hatte das Ganze diesen seltsamen Reiz. Genau diese Momente sind es ja, die später hängen bleiben.
Nach ziemlich genau fünfeinhalb Stunden war es dann geschafft. Ich stand vor meinem Hotel in Phimai. Leicht durchgeschwitzt, ein bisschen müde, aber auch mit diesem stillen Grinsen im Gesicht.
Willkommen in Thailand. Läuft. Irgendwie. Genau so soll es sein.

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Ein paar ganz praktische Hinweise:

Trag dich in die Elefand-Liste des Auswärtigen Amtes ein. Im Ernstfall bekommst du wichtige Informationen direkt vor Ort.
Installiere die Apps der Fluggesellschaften. Push-Nachrichten sind manchmal schneller als jede Anzeigetafel.
Plane Umstiege großzügiger als früher. Sicherheit ist inzwischen auch eine Frage der Zeitreserve.
Reisen war nie nur Sonnenschein und Sonnenuntergang. Es war immer auch ein Stück Ungewissheit und Eigenverantwortung. Vielleicht gehört genau das dazu.
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Frühjahr 2026 – Kambodscha - Tempel & Tuk Tuks
Mit Kartenmaterial und dieser leisen Unruhe im Bauch sitze ich da – und plane Kambodscha.
Dieses Land lässt sich nicht im Vorbeigehen erfassen. Es fordert Zeit. Aufmerksamkeit. Und manchmal auch ein stilles Innehalten. Unser Einstieg beginnt in Phnom Penh – eine Stadt, die nicht um Gefallen buhlt. Laut, widersprüchlich, lebendig. Geschichte liegt hier nicht im Museum, sie steht einfach im Raum. Schwer, manchmal unbequem, aber notwendig. Genau deshalb will ich hier anfangen.
Dann geht es über Land weiter nach Siem Reap. Busfahren als Realitätscheck. Kein Hochglanz, kein Weichzeichner. Dafür Landschaft, Begegnungen und dieses langsame Umschalten auf einen anderen Takt. Und dann: die Tempel. Angkor. Steine, die mehr gesehen haben, als man in Worte fassen kann. Monumental, ja – aber vor allem leise. Wer hier nur für Fotos herkommt, verpasst das Eigentliche.
Je länger wir bleiben, desto klarer wird: Kambodscha erschließt sich nicht durch Haken auf einer Liste. Es passiert, wenn man Pausen zulässt. Wenn man zuhört. Wenn man akzeptiert, dass manche Geschichten nicht leicht sind – aber erzählt werden müssen.
Natürlich schwingen auch die politischen Spannungen im Hintergrund mit. Wir blenden das nicht aus. Wir beobachten, wägen ab, bleiben realistisch. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – haben wir uns bewusst für diese Reise entschieden. Reisen war nie nur Komfortzone. Manchmal ist es Vertrauen. Und manchmal auch Haltung.
Schon jetzt, beim Planen, weiß ich: Das wird keine perfekte Reise.
- Aber eine ehrliche.
Und genau darauf freue ich mich mehr als auf jedes perfekte Postkartenmotiv.
Frühjahr 2026 – Thailand - Songkran & Roadtrip
Im Frühjahr zieht es mich wieder nach Thailand. Und dieses Mal ganz bewusst abseits der klassischen Postkartenrouten. Der Nordosten ruft. Eine Region, die nicht laut um Aufmerksamkeit buhlt, sondern leise neugierig macht. Tempelanlagen ohne Selfie-Gedränge. Nationalparks, die eher flüstern als schreien. Orte, an denen man nicht durchrennt, sondern bleibt. Ich will sehen, was passiert, wenn man Thailand Zeit gibt – und sich selbst gleich mit.
Danach geht es nach Bangkok. Diese Stadt ist kein Ort, sie ist ein Zustand. Sie umarmt dich, während sie dich gleichzeitig dezent überfordert. Genau hier treffe ich Sabine – und wir lassen uns erst einmal treiben. Zwischen Garküchen, Skytrain, Seitenstraßen und dem Gefühl, dass Bangkok nie schläft, sondern nur kurz blinzelt.
Und dann beginnt der Teil der Reise, auf den ich mich fast kindisch freue: ein Roadtrip.
Von Bangkok über Ayutthaya, weiter nach Chiang Rai und Chiang Mai, später hinunter Richtung Kanchanaburi. Kurven statt Zeitdruck. Pausen, wo sie sich richtig anfühlen. Zufälle, die man nicht planen kann – aber genau deshalb liebt. Am Ende kehren wir wieder nach Bangkok zurück, um dieser Millionenmetropole bewusst noch einmal Raum zu geben. Nicht als Zwischenstopp, sondern als Finale mit Tiefgang. Bevor es laut wird, wird es noch einmal still: Khao Sok Nationalpark. Regenwald, sattes Grün, feuchte Luft und dieses Gefühl, wieder richtig zu atmen. Hier merkt man schnell, wie wenig es braucht, um sich selbst wieder zu hören.
Der Schlusspunkt? Der wird nass. Sehr nass.
Songkran in Phuket. Dieses legendäre Fest, bei dem Wasser zur Weltsprache wird, Hierarchien verdunsten und niemand trocken, aber alle gleich sind. Wer da nicht lacht, hat vermutlich die falsche Kleidung gewählt.
Natürlich schwingen auch die politischen Spannungen in der Region im Hinterkopf mit. Wir beobachten das, bleiben realistisch – und haben uns trotzdem entschieden, diese Reise zu planen und, wenn es verantwortbar ist, auch zu gehen. Reisen war nie nur Komfortzone. Manchmal ist es auch Vertrauen. Und genau das macht diese Thailand-Tour schon jetzt besonders.
Mehr bald.
Mit Sand an den Füßen, Staub auf der Straße und ziemlich viel Vorfreude im Gepäck.
Neuigkeiten aus der Reisewelt (Weltweit):
Reiseblog24 • Fern- & Abenteuerreisen – Top-Meldungen Stand: März 2026
1) Nahost-Luftraum: Umleitungen, Ausfälle, höhere Kosten
Der Luftverkehr über/um den Golf bleibt durch kurzfristige Luftraumsperrungen und Sicherheitslagen extrem volatil. Ergebnis: Umleitungen, Verspätungen, teils Flugstreichungen und spürbar höhere Ticket- und Treibstoffkosten. Für Fern- und Abenteuerreisen mit Umstieg in Dubai/Doha/Abu Dhabi heißt das: Flugstatus eng prüfen, Puffer einplanen.
Quelle: Reuters
2) EU Entry/Exit System: Vollbetrieb an Außengrenzen ab 10. April 2026
Das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) wird laut EU-FAQ ab 10.04.2026 vollständig an allen relevanten Außengrenzstellen aktiv. Praktisch: biometrische Erfassung, digitalere Grenzprozesse, potenziell andere Wartezeiten.
Quelle: Europäische Union (Travel to Europe) – EES FAQ
3) ETIAS: Start im letzten Quartal 2026 (noch nicht beantragen)
Die EU bestätigt: ETIAS startet im letzten Quartal 2026. Bis dahin ist für visumfreie Reisende keine Aktion nötig. Für Weltreisen mit EU-Stopover wird das später ein zusätzlicher Schritt vor Abflug.
Quelle: Europäische Union (Travel to Europe) – ETIAS
4) USA: Flugchaos durch Sturmserie + Shutdown-Druck auf Flughäfen
In den USA führten schwere Unwetter plus ein (teilweiser) Government Shutdown zu tausenden Annullierungen/Verspätungen und zusätzlichem Stress an Sicherheitskontrollen. Wer Outdoor- oder Roadtrip-Abenteuer in den USA plant: mehr Puffer am Flughafen, alternative Routen im Kopf behalten.
Quelle: AP News
5) Reisetrends 2026 in Europa: Qualität vor Quantität, mehr Natur & Nachhaltigkeit
Für 2026 zeichnet sich in Europa ein Trend zu bewussterem Reisen ab: weniger „Hauptsache viel“, mehr Erlebnisse mit Substanz, nachhaltigere Angebote, langsamere Mobilität und tieferes Eintauchen in Regionen. Klingt nach Abenteuerreise, nur mit etwas weniger „ich renn noch schnell alles ab“.
Quelle: EU Transition Pathways (Tourism) – Travel Outlook 2026
Seychellen im europäischen Herbst
Als in Europa langsam die Blätter fielen und der Sommer sich leise verabschiedete, begann auf den Seychellen eine ganz eigene Saison: eine Zeit zwischen tropischer Wärme, ruhigem Tourismus und erstaunlich viel Lebensgefühl. Genau deshalb hatte ich mich entschieden, im September und Oktober auf diese Trauminseln im Indischen Ozean zu reisen – denn wer dem Alltag entfliehen wollte, fand hier nicht nur Sonne, sondern auch Gelassenheit.
Was viele nicht wissen: Diese Monate gehören zur sogenannten Übergangszeit. Es war nicht mehr ganz so windig wie im Juli und August, die See zeigte sich ruhiger, das Wasser glasklar – ein Paradies für Schnorchler, Taucher und alle, die einfach nur treiben wollten. Gleichzeitig war es nicht mehr so heiß wie im Hochsommer, und die große Touristensaison hatte noch nicht begonnen. Klingt gut? Es war es auch.
Die Tage auf den Seychellen fühlten sich an wie ein sanftes Abschalten. Kein Gedränge, kein Lärm, nur das Rauschen des Meeres, das Zirpen der Zikaden und dieses Gefühl, dass die Zeit hier anders tickt – langsamer, freundlicher, weicher. Ich brauchte keine To-do-Liste, keine festen Pläne. Nur meine Kamera, meinen Sohn Robin an meiner Seite und den Wunsch, dem Paradies für eine Weile ganz nah zu sein.
Und genau das war es: ein Stück Paradies, so echt und still, dass es einem fast den Atem nahm – in Momenten zwischen Sonnenaufgang und Lagunenlicht, zwischen Korallengärten und Abenden am Strand, wenn die Welt einfach perfekt schien.
Aktualisierte Beiträge im Blog
Japan im Frühling, unterwegs im Land der aufgehenden Sonne
Ich bin gerade mittendrin in meinem Frühlingsabenteuer in Japan – und nehme euch auf reiseblog24.net live mit auf diese unvergessliche Reise! 🇯🇵✨
Stellt euch das vor: Ich spaziere unter einem Blütendach aus rosa Kirschblüten, besuche altehrwürdige Tempel, lasse in dampfenden Onsen die Seele baumeln und tauche ein in das energiegeladene Leben von Tokio – genau jetzt, in diesem Moment. Und ihr könnt virtuell dabei sein!
Was euch erwartet:
🌸 Kirschblüten-Highlights – Ich erkunde die schönsten Hanami-Spots und finde versteckte Blütenparadiese abseits der Touristenrouten.
🍣 Kulinarische Entdeckungen – Vom kunstvollen Sushi-Menü bis zu dampfendem Streetfood auf bunten Märkten: Mein Gaumen hat alle Hände voll zu tun.
⛩️ Tradition trifft Moderne – Zwischen Tempeln und Schreinen tauche ich in jahrhundertealte Rituale ein, nur um wenige Schritte weiter die Skyline moderner Wolkenkratzer zu bewundern.
🚅 Reiseplanung & Logistik-Tipps – Wie ich mit dem Shinkansen durchs Land flitze und dabei jede Menge Reisetipps sammele.
🎎 Kulturelle Einblicke – Von höflichen Verbeugungen bis hin zu Teezeremonien – ich lerne täglich Neues über die japanische Kultur.
Warum solltest du jetzt reinschauen?
Weil ich nicht nur von der Reise erzähle, sondern sie mit dir teile: mit persönlichen Momenten, kleinen Pannen, großen Aha-Erlebnissen und Begegnungen, die mein Herz berühren.
Lust bekommen? Dann begleite mich jetzt auf reiseblog24.net und erlebe Japan im Frühling – so echt, als wärst du selbst hier dabei. Vielleicht sehen wir uns ja schon bald unter den Kirschblüten!

Nord Schwarzwald - die Mineralwasser Tour





















